Wärmedämmverbundsysteme mit Schienen befestigen? Das war mal. Die striktere bauaufsichtliche Zulassung hat die Montage verteuert. „Es gibt eindeutig Besseres“, sagt Markus Fröwis von FRÖWIS Befestigungssysteme. Er denkt dabei nicht nur an die Wirtschaftlichkeit.

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) besteht immer aus aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten. Neben dem Kleben und Verdübeln der Dämmplatten kommen heute bei nicht klebegeeigneten Untergründen oder bei grösseren Untergrundunebenheiten auch rein mechanische Befestigungssysteme zum Einsatz.

In den 1980er und 1990er Jahren wurde bei nicht tragfähigen Untergründen hauptsächlich das WDVS-Schienensystem eingesetzt: Die Dämmstoffplatten wurden mit Halte- und Verbindungsschienen aus PVC bzw. Aluminium befestigt, die mit speziellen Kragenkopfdübeln alle 30 cm im Untergrund verankert wurden. Dabei konnten Unebenheiten von bis zu 3 cm/m durch Unterfüttern der Halteschienen mit Distanzstücken ausgeglichen werden.

Ein weit verbreitetes Phänomen bei älteren WDVS-Schienensystemen: Die einzelnen Dämmplatten neigen zu Kisseneffekten, das heisst, die Dämmplatten verbiegen sich konkav nach aussen. Dadurch zeichnen sich die Stösse der Dämmplatten am Aussenputz ab. Die Umrisse der Dämmplatten sind deutlich zu sehen, egal bei welcher Witterung, ob trocken, feucht, warm oder kalt.

Als Folge dieses offensichtlichen Mangels sind die bauaufsichtlichen Zulassungen der Schienensysteme mit einer 20%igen Klebefläche erweitert worden: Der Klebemörtel wird punktweise bzw. streifenweise auf die Dämmplatte aufgetragen und diese nachträglich mit einem Tellerdübel gesichert.

Durch die neue Zulassung mutierte das Schienensystem vom rein mechanischen zum geklebten und gedübelten System. Die Montage wurde wesentlich aufwendiger und teurer und laut bauaufsichtlicher Zulassung auf einen standsicheren, ebenen, trockenen und tragfähigen Untergrund beschränkt.

Das Stellfuchs-Befestigungssystem ist hingegen rein mechanisch. Sein Vorteil liegt einerseits in der höheren Wirtschaftlichkeit und andererseits in der höheren Ausführungsqualität: Die Erfahrung der letzten 20 Jahre hat gezeigt, dass sich der Stellfuchs einfacher und schneller montieren lässt als das Schienensystem und dass es später weder zu Tellerabzeichnungen noch zu hässlichen Kisseneffekten kommt.

Stellfuchs wird in Daemstoff eingedreht

Der Stellfuchs wird im Dämmstoff versenkt und garantiert eine langlebige Qualitätsfassade.

Das rein mechanische Stellfuchs-Befestigungssystem ist ein echter Problemlöser, wenn die Dämmplatten nicht auf den Untergrund geklebt werden können. Der Stellfuchs kommt, sowohl bei Alt- als auch bei Neubauten, mit nicht standsicheren, nicht ebenen und nicht tragfähigen Untergründen zurecht.

Auf altes Mauerwerk und Beton, mit und ohne Altputz, ist je nach Landesbauordnung der Einsatz schwer entflammbarer Dämmstoffe in der Regel bis zur Hochhausgrenze zugelassen. Das wirtschaftliche Stellfuchs Befestigungssystem wird speziell auch für Fassadendämmungen an Objekten eingesetzt, die nicht klebegeeignet sind oder deren Altputz nicht tragfähig ist und mit grossem Aufwand abgeschlagen werden müsste.

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